Projekte
Seit einigen Jahren ist die Leutwyler Elektro AG in der Lindmühle in Birmenstorf als zuverlässiger Partner für den Unterhalt der elektrischen Installationen zuständig, nachdem Projektleiter Lukas Lauber bereits den Neubau Anbau Süd begleitet hat. Als eine der grösseren Müllereien in der Schweiz ist die Alb. Lehmann Lindmühle AG ein hochspezialisierter Betrieb mit vielerlei Auflagen, was Produkte, Infrastruktur und Prozesse anbelangt. Das traditionsreiche Familienunternehmen wird in der 17. Generation geführt und ist in einem Markt tätig, der insbesondere auch durch neue Technologien getrieben ist. Das verlangt neben gelebter Tradition und breitem Know-how insbesondere auch viel Innovation.
Als die Notwendigkeit eines neuen Getreidesilos auf den Tisch kam, war klar, dass dies für keine der mitwirkenden Parteien eine alltägliche Aufgabe werden würde. Der Qualitätsanspruch ist enorm, die Anlagen und Gerätschaften sind 365 Tage in Betrieb. «Das neue Silo ist knapp 30 Meter hoch und beinhaltet 36 Silozellen, das ist schon beachtlich», staunt Lukas Lauber noch immer. Er erzählt auch gleich noch von einer weiteren Besonderheit. So musste im April 2025 zuerst ein bisheriges Silo verschoben werden, bevor mit dem Neubau begonnen werden konnte.
Eine Zusammenarbeit auf vertrauensvoller Basis mit Bauherrschaft, dem Architekten und den übrigen Gewerken ist bei einem Projekt dieser Grössenordnung unabdingbar. Insbesondere, da jeder Tag, der den normalen Produktionsablauf beeinflusst, zählt. Lauber nennt denn auch den Zeitdruck als grösste Herausforderung, wenn er auf die Bauphase zurückblickt. «Wir waren ab Februar mit 2 bis 5 Mitarbeitenden vor Ort. Der Terminplan war sehr eng, denn der Termin der Inbetriebnahme sowie der Befüllung der Silos von Anfang Juni war unverrückbar. Dafür musste zuerst die Mühletechnik fertiggestellt werden. Das verlangte eine Hand-in-Hand-Arbeit mit den anderen Gewerken. Sie installierten, wir verkabelten, alle Schritte mussten ineinandergreifen.»
Die Elektroinstallationen sind speziell und anspruchsvoll, betont Lauber. Der eigene Anspruch der Monteure auf optisch einwandfreie und hochwertige Arbeit wird von der Bauherrschaft gewürdigt und äusserst geschätzt. «Unsere Mitarbeitenden verstehen das Handwerk und haben ein Auge fürs Detail.», schwärmt Lauber. Zwar nötigte der Zeitdruck zur Priorisierung und zu teilweise unkonventioneller Reihenfolge der Arbeitsschritte, aber das gelungene Resultat zum rechten Zeitpunkt zeugt von einem erfolgreichen Projektmanagement. Rechtzeitig konnte das neue Silo in Betrieb genommen werden und ist seither mitverantwortlich für die tägliche Produktion von mehr als 300 Mehlsorten.









