Welt des Elektrikers
Bereits sein 20-jähriges Dienstjubiläum bei der Kern Elektro AG durfte Reto Wagner im Jahr 2025 feiern. Ein Meilenstein, der sich inzwischen schon wieder gejährt hat, und wenn es nach ihm geht, wird sich daran in nächster Zukunft auch nichts ändern. «Ich fühle mich hier sehr wohl, das war schon immer so. Mir macht die Arbeit grossen Spass und wir haben ein tolles Team. Auch neben dem Arbeitsalltag gibt es ab und zu tolle Aktivitäten wie Skiweekends oder Feste.» Natürlich ist nicht jeder Tag und nicht jede Baustelle gleich angenehm, aber er macht sich keine Illusionen: «Das wäre es nirgendwo.»
Die Beständigkeit, mit der die Kern Elektro AG geführt wird, entspricht dem Naturell von Reto Wagner. In den über zwei Jahrzehnten erlebte er lediglich einen Vorgesetztenwechsel mit. «Von einem guten Chef zum nächsten, was will man mehr», grinst der bescheidene Bözberger. Er schätzt den kurzen Arbeitsweg, die Regionalität, den Umgang untereinander und mit den inzwischen vertrauten Handwerkern der anderen Gewerke in der Umgebung. Er ist unkompliziert und eher zurückhaltend, hat sich mit seiner angenehmen Art und seinem grossen Fachwissen aber über die Branche hinweg einen Namen gemacht. Überall wird er als toller Mensch und hervorragender Berufsmann gleichermassen geschätzt.
Dass er einen handwerklichen Beruf lernen will, hat Wagner bereits während der Schulzeit klar kommuniziert. Er hat unter anderem als Automechaniker und als Schreiner geschnuppert. «Aber der Stromer, das passte von Anfang an», stellt er ohne Umschweife klar. Er hat die Lehrstelle in Brugg erhalten, sich bewährt, einen guten Abschluss gemacht, wurde daraufhin auf gegenseitigen Wunsch hin fest angestellt – der Rest ist Geschichte. Eine gute Geschichte, wie auch sein Vorgesetzter Giuseppe Caruso betont. «Solche Fachkräfte findet man nicht täglich. Es ist ein Glücksfall, einen zuverlässigen und kompetenten Mitarbeitenden beschäftigen zu dürfen, der auch als Mensch so gut passt, und dabei bescheiden und dankbar ist.»
Es ist demnach kein Zufall, dass sein Schützling für ein kleines Portrait im Kilowatt ausgewählt wurde. «Er hat es mehr als verdient.» Seine Aussage lässt keine Zweifel zu. Klar wird aber auch rasch, dass Wagner die Aufmerksamkeit definitiv nicht gesucht hat, sie ihm eher unangenehm ist. Wenn er jedoch über seinen Beruf spricht, dann klingt die Euphorie durch. «Ich würde jedem, der das Handwerk liebt und ein bisschen technisches Verständnis hat, diesen Werdegang empfehlen», sagt er aus Überzeugung. «Es ist eine unglaublich vielseitige Ausbildung, und danach gibt es unzählige Möglichkeiten, sich weiterzubilden.» Man darf nicht stehen bleiben, ist er überzeugt, aber da der Job selbst sich rasch entwickelt und vorzu verändert, lernt man schon on-the-job täglich dazu. Eigenschaften wie Flexibilität, Ausdauer, Geduld und eine gewisse körperliche Robustheit sind bestimmt von Vorteil für die Arbeit, bestätigt er. «Wenn man das mitbringt, gibt es aus meiner Sicht keinen besseren Beruf», bekräftigt der auch in der Freizeit in der Feuerwehr, im Turnverein und im Dorf aktive Wagner. Und unterstreicht damit seine Freude an der Arbeit – auch nach 21 Jahren. Wir sind dankbar dafür und freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.

